Aktuelles

11.11.22: Hans Erich Heißenbüttel 24.07.1927 – 14.10.2022

 

 

Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,

am 14.10.2022 ist unser ältestes Mitglied Hans Erich Heißenbüttel im gesegneten Alter von 95 Jahren gestorben. Er war seit 1946 Mitglied der Bremer Schachgesellschaft von 1877. Obwohl für ihn sein berufliches Fortkommen immer an 1. Stelle stand -
er war zuletzt in der Leitung der Bremischen Volksbank tätig - hatte er das Talent zu einem sehr starken Schachspieler zu reifen, der neben den anderen starken Spitzenspielern der damaligen BSG wie Heemsoth, Kuppe, Carls, Dr. Taube, Kasüschke u.a. bestehen konnte. In der ersten Hälfte der 1960er Jahre trug er mit dazu bei, dass die 1. Mannschaft der BSG sich unter dem damaligen Vorsitzenden Franz Stabenow für die Oberliga Nord qualifizieren konnte und sich dort einige Jahre halten konnte.

Er war eng befreundet mit Gregor Kasüschke (verst. 2009) und spielte mit ihm an den Spielabenden der BSG so manche Blitzpartie. Zusammen mit Gregor Kasüschke nahm er auch bundesweit an etlichen Seniorenturnieren teil.

In seinr besten Zeit focht er eine „scharfe Klinge“ und fand manche überraschende Kombination. Etliche Partien aus seinen Teilnahmen an Seniorenturnieren
sind in der Datenbank von Chessbase noch zu finden. Die beigefügte Partie spielte er
im Alpenpokal 2003.

Bis vor 3 Jahren traf er sich noch mit anderen Senioren der BSG, so Manfred Breutigam und Günter Mull, zu Freundschaftspartien. Die Bremer Schachgesellschaft von 1877 wird sein Andenken in Ehren halten.

Klaus Rust-Lux
1. Vorsitzender der
Bremer Schachgesellschaft von 1877

10.11.22: Ein Erfolgserlebnis ...

 

Am 2. Spieltag trafen die Bremer SG 4 und die SG FinWest 5 aufeinander. Beide Teams waren etwa gleichstark aufgestellt, sodass der Ausgang dieses Mannschaftskampfes völlig offen war.

 

Larissa Jäger und Julia-Anna Brand saßen sich am dritten Brett gegenüber. Larissa kam schleppend aus der Eröffnung heraus. Einer ihrer Läufer sah sich zahlreichen Angriffen ausgesetzt, sie musste diese Figur mehrmals ziehen und das kostete Zeit und sorgte für einen Entwicklungsrückstand. Larissa kämpfte zwar, aber am Ende musste sie sich ihrer Gegnerin doch geschlagen geben.

 

Christin Grabau bekam es mit Wilfried Ebbers zu tun. Die erste Partiehälfte verlief ausgeglichen, aber dann setzte sich Wilfrieds Spielerfahrung durch. Christin zeigte eine gute Leistung, aber sie stand leider mit leeren Händen da.

 

Am zweiten Brett trafen Matthias Rast und Helmut Perrin aufeinander. Hier wurden die Damen bereits früh getauscht und es entwickelte sich fortan eine Partie fernab der Theorie. Matthias hatte aber das Läuferpaar, stellte die verbleibenden Figuren nach und nach aktiv und spielte auf die Schwachpunkte in der gegnerischen Stellung. Der Kontrahent war diesem wachsenden Druck immer weniger gewachsen, er verlor zunächst einen Bauern, dann einen Springer und seufzte resignierend „dat is` vergeigt“. Die Partie ging zwar über 69 Züge, aber sie war schon sehr viel früher entschieden. Matthias gewann souverän und brachte die BSG 4 auf 1:2 heran.

 

Jetzt lag das Augenmerk auf der Partie Ruben von Oesen – Dominik Wilke. Ruben feierte an diesem Tag seinen Einstand in der BSG 4 und zeigte gleich eine Klasseleistung. Ruben spielte ruhig und konzentriert im Stile eines Champion, eroberte im Mittelspiel einen Bauern, aber es war nicht leicht, diesen in einen Sieg umzumünzen. Die Partie verlief auf Augenhöhe, beide Spieler kämpften und schenkten sich nichts – bis zum Endspiel. Hier patzte der FinWestler, weil er nach dem Damentausch die Spielsituation falsch einschätzte und die Partie voreilig aufgab. Voreilig deshalb, weil Houdini in der späteren Analyse zeigte, dass die Partie bei richtiger Zugfolge hätte remis gehalten werden können. Das war allerdings verdammt schwer zu sehen... Egal, wie dem auch sei. Ruben hatte an diesem Tag das Quäntchen Glück auf seiner Seite und sicherte der Mannschaft das 2:2. Chapeau!

 

Die Punkteteilung war unter dem Strich leistungsgerecht und ist ein schöner Erfolg für unser Team. Am 27. November 2022 treten wir auswärts gegen SF LHW 3 an.

 

MR

22.06.22: Entwicklungsvorsprung I

 

Mit den folgenden Zügen begann die Partie, die am Montag Thema im Training war. Hausaufgabe: Was ist vom letzten schwarzen Zug zu halten und warum? Bitte keine Computervarianten, sondern Begründungen :)

AC

15.06.22: Zentrumskontrolle, zum Dritten

 

Und hier folgt der Rest der am Montag zu Ende besprochenen Partie zum obigen Thema!

AC

14.06.22: Ankündigung des Herbst-/Winterturniers

24.5.22: Zentrumskontrolle, zum Zweiten

 

Erneut war das Thema des gestrigen Trainings die Zentrumskontrolle via Bauern. Anbei die Züge der Partie, bis wohin wir gestern gekommen sind!

AC

17.05.22: Zentrumskontrolle

 

Thema des gestrigen Trainings war die Kontrolle des Zentrums mittels Bauern. Anbei die dazu besprochene Partie!

AC     

16.05.22: Manfred Krause verstorben

 

Liebe Schachfreunde,


uns erreichte die traurige Nachricht, dass unser
Schachfreund


Manfred Krause


am 5. Mai 2022 ganz plötzlich verstorben ist. Er war geboren am 03.03.1954.


Manfred hat in der 2. und 3. Mannschaft unseres Vereins gespielt. Auch hat er über Jahre Aufgaben als Mannschaftsführer übernommen, zuletzt für die 1. Seniorenmannschaft. Bedingt durch familiäre Belastungen, die durch die Corona-Pandemie noch gesteigert wurden, konnte er in den letzten beiden Jahren nicht mehr am Vereinsleben teilnehmen. Sein Name tauchte jedoch hin und wieder bei Schachturnieren im Internet auf.


Die Bremer Schachgesellschaft wird sein Andenken mit Dankbarkeit in Ehren halten.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Klaus Rust-Lux
1. Vorsitzender

Trauer Manfred Krause.pdf
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02.04.22: Blitzgefahr!

 

Am Montag ging das 2. Blitzturnier dieser Vereinssaison über die Bretter. Mit 10 Teilnehmern war das Event nicht nur zahlenmäßig wieder gut besucht; es war mit dem Titelverteidiger Klaus Rust-Lux, dem Vize Axel Buhrdorf und dem Gast Stefan Schwenke auch recht gut besetzt. Insbesondere konnte man aber nach langer Abstinenz unseren Spieler der 1. Mannschaft und Blitzspezialisten Olaf Giel wieder live an den Figuren erleben. Auch wenn ihm in der ersten Runde, die ihn gleich gegen Schwenke antreten ließ, das Glück zur Seite stand - Schwenke ließ in weit besserer Stellung einen Turm stehen - zog er allen anderen davon. So gewann er auch gegen Rust-Lux und ließ nur noch gegen Buhrdorf ein Remis zu. Letzterer verlor übrigens ein wenig überraschend gegen Sebastian Hartwig, der einen starken Eindruck hinterließ und Vierter wurde. Auch Oliver Reif war wieder einmal für Überraschungen gut - so schlug er sowohl Robert Klemm als auch Buhrdorf.

Anbei die Kreuztabelle!

AC

23.3.22: Neues aus unserem Schach-Archiv

 

Neben unserem Pressearchiv wächst auch die Sammlung unserer digitalisierten alten Vereinszeitungen. Und zwar hat dankenswerterweise Eduard Scotland nach einem Aufruf unseres Pressereferenten einen ganzen Schwung von Exemplaren des Schach-Echos zum Scannen zur Verfügung gestellt. Und auch im Nachlass Manfred Breutigams finden sich viele Exemplare, so dass berechtigte Hoffnung besteht, die nicht vorhandenen Lücken zur Gänze zu schließen. Anbei der neueste Scan!

AC

Schachecho Nr. 2 Mai 1979
Mit Beiträgen von O. Reeh, U. Panteleit, A. Lehmkuhl, R. Jungen, H. Keller und J. Hurrle (Redaktion)
Schachecho Nr. 2 Mai 1979.pdf
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20.3.22: Neues aus unserem Schach-Archiv

 

Klamm und heimlich hat sich in den letzten Wochen im Hintergrund wieder etwas getan: unser Pressearchiv hat sich immens erweitert! Während es bis dato erst ab 1946 los ging, finden sich nun auch weitaus ältere Artikel im Archiv. Dies hat vor allem mit einer neuen Recherchemöglichkeit zu tun, und zwar dem digitalen Angebot des Deutschen Zeitungsportals. Der bis jetzt älteste Eintrag stammt aus dem Jahr 1898(!) und handelt von den Simultanen Laskers, welche er im Februar des Jahres bei der BSG gab (s.u.). Weitere Artikel gibt es hier!

AC

o.A., o.T. Bericht von den beiden Simultanen Laskers, J WB 26.2.1898
BSG_Lasker_Bericht vom Simultan 1898_Jev[...]
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09.3.22: Spielbericht aus der B-Klasse der Mannschaftsmeisterschaft

08.03.22: Aus der Rumpelkammer des Schachs

 

10 TeilnehmerInnen wagten sich am Montag an die bereits vom Turnierleiter Kurt Borbely vorbereiteten Bretter, um beim neuesten Blitzturnier Zeitnot, Fingerfehler und Herzattacken zu vermeiden. Unter den Auspizien vom Tabellenmeister Axel Buhrdorf gönnten sich die SpielerInnen wechselseitig letzte und vorletzte Fehler. Zeigte die Uhr gar nur noch 10 Sekunden, wurden mehrfach nicht nur Figuren, sondern bisweilen auch das Denken eingestellt. Zu bewundern gab es außerdem Trödeltruppen an Damenflügeln, allzu schematisches Ikea-Schach und zugebaute Stellungen, die nur Militärhistoriker von einem Bunker unterscheiden können.

 

Mit diesen der hohen Schachkunst eher abholden Bedingungen kam am besten Andreas Calic klar. Noch gedankenwarm vom zuvor durchgeführten Training sammelte er bienenfleißig einen Honigtopfpunkt nach dem anderen, bis er am Ende 100% reinen Honig genießen durfte. Ihm folgte mit nur einem Punkt weniger Buhrdorf, der wiederum Robert Klemm und Emil Bielski (je 5) auf den geteilten 3. Patz verwies. Anbei die Tabelle!

AC

02.03.22: Rosenmontagsturnier

Bilder und Ergebnisse gibt es hier!

02.02.22: Manfred Breutigams Schönheitspreis

 

Manfred schlug insbesondere als Weißer eine scharfe Klinge. Mit seinem vielgeliebten Colle ritt er nur zu gern heftige Attacken gegen den kurzrochierten schwarzen König. Exemplarisch sei dafür die folgenden Partie angeführt, die ihm 1961(!) in der Landesmeisterschaft von Schleswig-Holstein einen Schönheitspreis einbrachte:

AC

Manfred Breutigam mit Franz Stabenow (links) und Hanno Keller (rechts)

 

 

26.01.22: Nachruf auf Manfred Breutigam

 

Zur Erinnerung an

Manfred Breutigam (02.08.1931 - 28.11.2021)

Unser Schachfreund Manfred Breutigam wurde im Jahre 1931 in Elmshorn in Schleswig-Holstein geboren. Im Jahre 1949 erlangte er in Pinneberg den Realschulabschluss.

 

Er machte eine Lehre zum Lederwarenkaufmann. die er erfolgreich abschloss.Danach arbeitete er in den Jahren 1954 und 1955 bei einer Lederwarenfirma in Oldenburg.

 

In den Jahren von 1955 - 1961 arbeitete er als Reisender bei einer Lederwarenfirma in Kiel.

 

1962 machte er sich in Bremen selbständig und betrieb eine Lederwarengroßhandlung.

 

1972 wurde zusätzlich das Lederwarenfachgeschäft "Leder Breutigam" in der Pappelstr. 54 in Bremen eröffnet.

 

Die Selbständigkeit gab er im Jahre 1999 auf.

 

Er erlernte das Schachspiel Ende der 40-iger Jahre und wurde Mitglied beim

Schachklub Elmshorn. Aufgrund seines berufsbedingten Umzuges nach Oldenburg wurde er "nebenbei" 1954 Oldenburger Stadtmeister, Nach seiner Rückkehr nach Schleswig-Holstein nahm er 1961 am Meisterturnier von Schleswig-Holstein in Kiel teil. Dort spielte auch Großmeister Fritz Sämisch mit. Manfred belegte am Ende einen guten 4. Platz.

 

Seine Kieler Zeit verlief schachlich recht erfolgreich. Die noch vorhandenen Urkunden weisen viele vordere Plätze bei Meisterschaften und Offenen Turnieren aus.

 

Am 01.03.1962 wurde er Mitglied der Bremer Schachgesellschaft und trug sich gleich als Pokalsieger in die Annalen des Vereins ein. Den Pokalsieg wiederholte er in den Jahren 1970/71, 1973/74, 1980/81, 2006/07- Selbstverständlich verstärkte er sofort die 1. Mannschaft des Vereins und gehörte auch als Mannschaftsführer zum Team als dieses in der Ära des Vorsitzenden Franz Stabenow in die damalige höchste Spielklasse, die Oberliga Nord, aufstieg.

 

In dieser Zeit wurde die BSG auch Mannschaftsmeister des Bezirkes Weser-Ems gegen Bremen Ost (u.a. mit Ditt, Petersson, Korn, Lange, Waltemathe) und durfte somit im November 1965 an der Vorrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft teilnehmen. Den Stamm der Mannschaft bildeten Heemsoth, Kasüschke, Dr. Segebrecht (Rechtsanwalt aus Wilhelmshaven), Dr. Taube, H.E. Heißenbüttel, Ulrich Krause (später Bremen-Nord) und Manfred Breutigam. Gegen die starke Gegnerschaft (Düsseldorfer SG, Kieler Schachgesellschaft (u.a. mit Sämisch und Amir Sawadkuhi) und Palamedes Hamburg war man dann allerdings chancenlos.

 

In den Jahren 1966/67 und 1980/1997 war Manfred dann Vorsitzender der Bremer Schachgesellschaft von 1877. Wie kein anderer bildete er das Gesicht des Vereins. Auch beim Landesschachbund war er ein geschätzter Ratgeber.

Als der 1. Mannschaft des Vereins 2001 der Aufstieg in die 2. Bundesliga und

2003 sogar in die 1. Bundesliga gelang, managte er gemeinsam mit dem Mäzen Alexander Belilowski die mit zahlreichen Großmeistern verstärkte Mannschaft. In der 1. Bundesliga gelang sogar ein 6. Platz. Leider waren danach die Zielsetzungen von Verein und Mäzen nicht unter einen

Hut zu bringen und man musste den Rückzug aus der 1. Liga antreten.

 

Fortan widmete sich Manfred der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen und gab regelmäßig Schachunterricht an Schulen. Dieses Engagement setzte er bis zuletzt fort. Auch nahm er bis zuletzt an Mannschaftskämpfen teil.

Manfred Breutigam stand mit ganzem Herzen jederzeit für die Bremer Schachgesellschaft und das Schachspiel ein. Unterstützt wurde er dabei von seiner Frau Ruth, die 3 Jahre vor ihm am 06.11.2018 starb. Zeitweise war die Adresse Pappelstr. 54 Anlaufpunkt für alle, die Kontakt zur Bremer Schachgesellschaft suchten. Unvergessen ist in den 90iger Jahren des vorigen Jahrhunderts ein Straßenfest in der Pappelstraße, bei dem Straßenschach mit großem Brett gespielt werden konnte und auch Sparringspartien am Tisch möglich waren.

 

Noch im Altersheim hat Manfred eine Schachgruppe für die Senioren organisiert.

 

Neben dem Schach hatte Manfred auch andere Talente. So spielte er auch Akkordeon, manche Zeitgenossen berichten auch von Zaubertricks und Umgang mit der Wünschelrute.

 

Auch in der Bremer Kommunalpolitik hat er mitgemischt.

 

Er hat die Bremer Schachgesellschaft auch im Verein Bürgerhaus Weserterrassen e.V. vertreten und konnte dort aufgrund seiner Erfahrungen als Kaufmann manchen wertvollen Hinweis geben.

 

3 Wochen vor seinem Tod erlitt er einen Unfall, von dessen Folgen er sich auf Grund seine Alters nicht mehr erholte.

 

Manfred Breutigam zählt zu den größten Persönlichkeiten, die die Bremer Schachgesellschaft zu ihren Mitgliedern zählen durfte. Er hinterlässt 2 Söhne, die sich auch als starke Schachspieler einen Namen gemacht haben, Ronald, geb. 1960 und den Internationalen Meister Martin Breutigam, geb. 1965 sowie drei Enkelkinder und ein Urenkel.

 

Bremen im Januar 2022

 

Klaus Rust-Lux

1. Vorsitzender der Bremer Schachgesellschaft von 1877

12.01.22: Klaus Rust-Lux gewinnt CCM 2022!

 

Klaus Rust-Lux ist der Sieger des 9. Carl Carls-Memorials 2022! Gratulation!

 

Der Vorsitzende der gastgebenden Bremer SG spielte von Beginn an vorne mit und führte zumeist auch das Feld an. Er erzielte als einziger 6 aus 7 Punkten und gab dabei nur zwei Remisen ab. Chapeau! Kritische Momente hatte er allerdings gleich in seiner Auftaktpartie gegen Manfred Hedke zu überstehen ...

... denn diese auf Verlust stehende Partie konnte er verblüffenderweise noch für sich entscheiden, indem er seinen a-Bauern durchbrachte!

 

Danach lief es für den Zweiten der Setzrangliste geschmeidiger, insbesondere gelang ihm ein big point gegen den Mitfavoriten Uwe Grimm.

 

Da das Event in diesem Jahr vom LSB wegen der Coronasituaton nicht als offizielle Meisterschaft durchgeführt wurde, kann sich Rust-Lux leider nur mit dem inoffiziellen Titel des Bremer Seniorenmeisters schmücken.

 

Wie eng umkämpft das Feld war, erkennt man auch daran, dass gleich vier Spieler auf 5 Punkte kamen. Dank der besten Buchholzwertung wurde Gerhard Lunkmoss (SK Bremen-Nord) Zweiter; er blieb ebenfalls ungeschlagen und konnte dem neuen Turniersieger ein Remis abtrotzen. Dritter wurde der Titelträger von 2018, Hugh Ditmas, dem ebenfalls ein wichtiger Sieg gegen den TWZ-Favoriten Grimm gelang. Damit stellt die ausrichtende Bremer Schachgesellschaft von 1877 gleich zwei der drei Treppchenbesteiger!

 

Ein starkes Turnier spielte auch der 79-jährige Theo Gollasch vom HSK. Auch er nahm dem späteren Sieger ein Remis ab und schnupperte stets am Siegerpodest. Als Gesamtvierter sicherte er sich zugleich den Nestorenpreis.

 

Gut im Rennen lag auch der zur Zeit Vereinslose Kai Papenfuß; mit 4,5 Punkten und einer TWZ von 1779 gewann er den Ratingpreis in der Kategorie unter 1800. Peter Schwenteck (1699) sicherte sich hingegen mit 3,5 Pkt. den Ratingpreis unter 1700, während Harald Weinitschke (1514) den Preis unter 1600 gewann. Der Jugendwart der Bremer SG erzielte dabei seine 3,5 Pkt. teilweise gegen höher gehandelte Gegner, und als Gesamtelfter übersprang er seinen Setzranglistenplatz gleich um 13 Plätze! 

 

Einen ähnlich guten Sprung mit 9 Plätzen gelang Jens Kardeous. Damit eroberte der Spieler SV Werder Bremen nicht nur den Ratingpreis unter 1500, sondern mit 5 Partien auch den Titel des Remiskönigs!

 

Apropos: Fast schon traditionell war das Turnier wieder hart umkämpft; von 92  Partien endeten nur 21 friedlich; 38 Weißsiege stehen 33 Schwarzerfolgen gegenüber.

 

Ein besonderer Dank geht an den Turnierleiter Kurt Borbely, unter dessen Federführung das Turnier trotz Corona gut durchgeführt werden konnte.  

 

Anbei die Schlusstabelle, alle Ergebnisse wie immer hier!

AC

11.01.22: D'Artagnan gesucht

 

Erst die heutige Schlussrunde verschafft Klarheit: Vier Musketiere sind noch im Rennen um den Titel beim 8. Carl Carls-Memorial! Mit Klaus Rust-Lux (5 Pkt) und Uwe Grimm (4,5 Pkt) treffen - welch Dramaturgie! - ausgerechnet die beiden ersten der Setzrangliste aufeinander. Mit einem Sieg wäre Rust-Lux Turniersieger, bei einem Unentschieden könnte er nach Wertung noch von einem Spieler der anderen Spitzenpaarung Gollasch-Ditmas (je 4,5 Pkt) eingeholt werden. Also Spannung pur bis zum Schluss, zumal es erneut zu der Besonderheit kommen könnte, dass mit Gollasch zwar ein Hamburger das Turnier gewinnt, aber der bestplatzierte Bremer dennoch inoffizieller Seniorenmeister wird. Und natürlich gibt es noch das eine oder andere Scharmützel um die zahlreichen Ratingpreise.

 

Hier geht es zu den Ergebnissen, den Schlusspaarungen und der aktuellen Tabelle.

AC   

10.01.22: Endspurt

 

Noch 2 Runden sind zu spielen und noch ist nichts entschieden! Nach seinem big point gegen Wolfgang Müller liegt Klaus Rust-Lux allerdings wieder allein an der Spitze. Doch der Vorsprung reicht noch nicht, um bereits geruhsam in den sicheren Hafen zu segeln. Acht Spieler mit mindstens 3,5 Punkten lauern auf ihre Chance, ebenfalls noch nach ganz vorn zu kommen Die heutige Runde wird sicherlich richtungsweisend!

Anbei gehts zu den Ergebnissen und Paarungen!

AC

07.01.22: Ein kleine Partienauslese...

07.01.22: Aus 1 mach 2

 

Nach der gestrigen vierten Runde rückte das Feld wieder enger zusammen. Da die Spitzenpaarung Lunkmoss-Rust-Lux remis endete, konnten die Verfolger Boden gut machen. So zog insbesondere Wolfgang Müller mit einem Sieg gegen seinen Namensvetter Thomas Müller mit dem bisherigen Alleinführenden Rust-Lux gleich; beide teilen sich nun mit 3,5 Punkten die Spitzenposition. Fünf Spieler mit 3 Punkten lauern dahinter auf einen Ausrutscher. Und es geht weiterhin sehr kämpferisch zur Sache; nur drei der gestrigen 13 Partien endeten mit einem friedlichen Unentschieden. Leider musste Norbert Pfitzer vom Turnier zurücktreten, so dass es von auch das unbeliebte Freilos mitspielt.

Ergebnisse und Paarungen wie immer hier!

AC

06.01.22: Last man standing

 

Klaus Rust-Lux (TWZ 2018) behält als einziger nach der dritten Runde seine weiße Weste. Nur der Vorsitzende der gastgebenden Bremer SG gewann gestern unter den Spitzenpaarungen seine Partie gegen Kai Papenfuß (1779). Das entpuppte sich allerdings noch als ein überraschend schweres Stück Arbeit: Denn obgleich er bereits im 20. Zug eine Qualität gewann, wehrte sich Papenfuß mit Händen und Füßen und rettetet sich in ein Endspiel, das trotz des Materialnachteils haltbar schien. Doch mit einem gut getimten Rückopfer der Qualität wickelte Rust-Lux in ein gewonnenes Bauernendspiel ab, der Verdienst für die längste Partie des gestrigen Tages. 

 

Hugh Ditmas (1888), ebenfalls von der Bremer SG und Sieger der Auflage von 2018, gelang trotz ungleichfarbiger Läufer und der schlechteren Bauernstruktur ein big point gegen den Setzranglistenersten Uwe Grimm (2037). Mit 2,5 Punkten befindet er sich nun mit 5 weiteren Spielern im unmittelbaren Verfolgerfeld.

 

Und auch sein Vereinskollege Harald Weinitschke (1516) besiegte erneut einen Spieler mit höherer Wertungszahl, diesmal erwischte es den Werderaner Michael Quaß (1640), der an dunklen Felderschwächen seines Königsflügels zu leiden hatte.

 

Hier geht es zu den weiteren Ergebnissen, den Paarungen und der aktuellen Tabelle!

AC

05.01.22: Da waren es nur noch 4

 

Erst zwei Runden sind beim CCM gespielt, und schon ist kaum noch jemand unbefleckt. Allein 4 Spieler sind noch ungeschoren: Klaus Rust-Lux (TWZ 2018), Gerhard Lunkmoss (2002) und Norbert Pfitzer (1983) gehören zum engeren Favoritenkreis. Zu diesem Trio gesellte sich der zur Zeit Vereinslose Kai Papenfuß (1779), der sich ein wenig überraschend gegen Thomas Müller (1958) durchsetzen konnte.

Frappierende Ergebnisse sind auch aber auch in anderen Tabellengegenden zu finden: So knöpfte der unverwüstliche Werderaner Bernhard Künitz (1772) dem Titelverteidiger Siegmund Kolthoff (1958) von der SchVgg Blankeneese ein Remis ab. Peter Schwenteck (1699) setzte seinen Höhenflug sogar mit einen Sieg gegen Irmin Meyer (1868) fort. Und auch Harald Weinitschke (1516) von der gastgebenden Bremer SG konnte sich gegen Wolfgang Adaschkiewitz (1656) durchsetzen. Den Vogel schoss aber Karl-Heinz Schubert (1031) ab: Der stets auf Matt spielende Setzranglistenletzte vom SK Bremen-West sackte den ganzen Punkt gegen Jürgen Gerken vom SC Sottrum ein - die beiden Schachfreunde trennen stolze 569 Punkte! (Partie siehe unten)

Hier geht es zu den weiteren Ergebnissen und Paarungen.

AC

04.01.22: CCM: Von wegen Remistod

 

Von der bereits rund 100 Jahre alten Klage, dass dem Schach der Remistod drohe, war gestern nichts zu spüren. Denn in der ersten Runde des CCM gab es in den 14 Begegnungen stolze 12 siegreiche Partien! Und auch die beiden verbliebenen Remisen hatten es in sich, denn hier ließen die Favoriten die ersten Federn. So musste sich der Setzranglistenerste Uwe Grimm (TWZ 2037) vom MTV Dannenberg gegen Peter Schwenteck (TWZ 1699) vom Bremer Osten nur mit einem Unentschieden begnügen - bei einer TWZ-Differenz von 338 nicht unbedingt zu erwarten! Und auch Jens Kardoeus von Werder Bremen konnte seinem Vereinskollegen Irmin Meyer einen halben Punkt abknüpfen - hier trennten die beiden Schachfreunde gar imposante 418 Punkte! Ansonsten hielten sich die Favoriten schadlos. Hier geht es zu den Ergebnissen und und zu den Paarungen der nächsten Runde.

AC 

02.01.22: Carl Carls Memorial

 

Morgen startet um 17 Uhr die 8. Auflage des Carl Carls-Memorials. 28 Teilnehmer der Kategorie 60+ kämpfen um den Turniersieg und die Preisgelder. Allein der Titel des Bremer Seniorenmeisters ist diesmal nicht zu erobern. Denn das diesjährige Event ist nur die inoffizielle Bremer Seniorenmeisterschaft; der Landesschachbund Bremen hat sich wegen der Coronapandemie gegen eine offizielle Durchführung des Meisterturniers entschieden.

 

Neben den Rundenberichten wird es während des Turniers auch ein paar Bonbons aus unserem Schacharchiv geben, das einiges zu Carl Carls zu bieten hat!

Hier geht es zur Ausschreibung, der Teilnemerliste und ab morgen auch zu den Ergebnissen.

AC

01.12.21: Manfred Breutigam ist tot


Am 28. November 2021 ist unser Ehrenmitglied und langjähriger Vorsitzender Manfred Breutigam gestorben. Er war über Jahrzehnte die prägende Gestalt unseres Vereins. Eine ausführliche Würdigung folgt in Kürze.


Klaus Rust-Lux (1. Vorsitzender)

Weserkurier 4.12.2021

12.11.21: Corona-Turnier: Die aktuelle Tabelle

 

Anbei die aktuelle Tabelle des Corona-Turniers. Nachdem Axel Buhrdorf die Spitzenpaarung gegen Hayo Hoffer am vergangenen Montag für sich entscheiden konnte, führt der Setzranglistenzweite das Feld mit 4,5 aus 5 allein an. Noch stehen allerdings zwei Runden aus, und auch einige Nachholpartien verzerren das Bild. So steht zum Beispiel Thomas Gebur bisher nur mit 4 Partien zu Buche und könnte mit einem Sieg noch weit nach vorne kommen. Und auch unser neues Mitglied David Erzmann ist - nach seinem Siege gegen Falk Kazmierski und einem Remis gegen den Turnierfavoriten Hugh Ditmas - für weitere Überraschungen gut! Am 29.11. gehts weiter und hier geht es zu den weiteren Ergebnissen.

AC

21.10.21: Carl Carls Memorial 2022 

 

Vom 3.-11. Januar 2022 findet unter dem Titel Carl Carls-Memorial die Offene Bremer Senioreneinzelmeisterschaft 2022 statt. Die genaue Ausschreibung findet sich anbei, die Anmeldung erfolgt hier oder direkt per Mail unter Ueckerschach@web.de.

AC

Ausschreibung CCM 2022
CCM 2022.pdf
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20.10.21: Corona-Turnier: Halbzeit

 

Die ersten vier von sieben Runden im Rahmen des Corona-Turniers 2021 sind gespielt. Hayo Hoffer und Axel Buhrdorf führen die Tabelle mit jeweils 3½  Punkten an. Hugh Ditmas, Tim Jathe und David Erzmann (alle 3 Punkte) liegen in Lauerstellung und wittern ihre Chance auf den Turniersieg. In der 5. Runde treffen nun die Erstplatzierten im direkten Vergleich aufeinander und dabei wird sich die Spreu vom Weizen trennen.

 

Im bisherigen Turnierverlauf kam es nur zu wenigen Überraschungen. Womit aber wohl niemand gerechnet hatte, war Emil Bielskis Erfolg gegen Jens Kohlscheen (DWZ 1737). Emil ist noch ein gänzlich unbeschriebenes Blatt und hatte vorher Schach nur ein wenig in der Familie gespielt. Er zeigte an diesem Tag sein wahres Können. Emil spielte fehlerlos und verdiente sich den Sieg redlich. Jens zollte ihm anschließend hohen Respekt für seine Leistung und gratulierte ihm als Erster. Auch David Erzmann ist neu im Verein. Er spielte bisher nur im Internet Schach, aber vor wenigen Wochen zog es auch ihn in den Verein. Hier steht die Schachbühne, hier werden die Züge auf echten Holzbrettern gemacht und hier werden die Schachuhren gedrückt. David siegte u.a. in einer hochklassigen und spannenden Partie gegen Falk Kazmierski (DWZ 1572).

 

Auch Harald Weinitschke zeigte gegen Robert Klemm eine tolle Leistung und gewann hochverdient. Das war jetzt zwar nicht die große Sensation, aber mit diesem Ausgang der Partie hatte auch niemand so richtig mit gerechnet. Robert galt von der Papierform her als Favorit.

 

Horst Schmidt ist ebenfalls neu im Verein, aber für ihn läuft es sportlich noch nicht ganz rund. Horst steht noch ohne Punktgewinn da und muss noch etwas Lehrgeld zahlen. Wenn er aber weiterhin zu Andreas Calic` Training geht, wird er schnell dazulernen und bald den ersten Sieg feiern können! Es ist noch kein (Schach-) Meister vom Himmel gefallen.

Am 1. November 2021 um 18 Uhr geht`s weiter. Gut Holz!

MR

17.10.21: Hagener Grand Prix

 

Am Sonntag, 10. Oktober 2021, machte sich eine Bremer Schachtruppe auf den Weg zur Oberschule Hagen am Teutoburger Wald. Mit an Bord waren Mariusz Schröder, Karl Heinz Schubert (beide SK Bremen), Tomke Foerster (Findorffer Sfr), Alexander Kück und Matthias Rast (beide Bremer SG von 1877), um hier an einem Eintagesturnier mit drei Partien (Bedenkzeit von 90 Minuten/Spieler) teilzunehmen. Der Hagener Schachverein gilt als Talentschmiede, aber wir sahen es als sportliche Herausforderung an und wollten den Nachwuchsspielern Paroli bieten. Die Spielbedingungen waren hervorragend. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Ein kaltes Buffet und Getränke wurden bereitgestellt, sodass es an nichts fehlte. Das vorweg.

 

Die TeilnehmerInnen wurden zunächst in nominell etwa gleichstarke Vierergruppen eingeteilt, wo jeder gegen jeden spielte. In der spielstärksten Gruppe (DWZ 1600 plus minus) wurde an diesem Tag ein nominell schwächerer Spieler gesucht, der hier das Teilnehmerfeld vervollständigte. Tomke (DWZ 1198) meldete sich, stellte sich dieser Aufgabe und konnte sich auch gut behaupten. Er holte ein Remis und kassierte zwei Niederlagen, aber konnte trotzdem sehr gut mithalten. Hieran sieht man, dass Zahlen und nackte Ergebnisse nicht alles sind. Die Wahrheit steckt häufig im Detail. So auch hier. Karl Heinz und Matthias spielten zusammen mit zwei Jugendlichen aus dem Hagener Schachverein in einer Gruppe. Matthias ließ im direkten Bremer Vergleich seinem Kontrahenten keine Chance. Karl Heinz wehrte sich zwar lange gegen die Niederlage, aber dann musste er doch die Waffen strecken und gab auf. Karl Heinz verlor auch seine beiden anderen Partien, sodass er abends die Heimreise ohne Erfolgserlebnis antreten musste. Matthias hingegen fuhr in der nächsten Runde in einer spannenden Partie seinen zweiten Punkt ein. In der Schlussrunde tappte er dann in eine – auch ihm – bekannte Eröffnungsfalle der Französischen Verteidigung, verlor die Dame und gab nach diesem Malheur gleich auf. Es wurde nichts mit dem Gruppensieg und einem Preisgeld. Schade.

 

Für Mariusz lief es dagegen besser. Er gewann mit „2½ aus 3“ seine Gruppe und sicherte sich damit einen Ratingpreis. Herzlichen Glückwunsch! Last but not least mischte auch Alexander noch mit. Er gewann eine Partie und zog zweimal den Kürzeren. Auch er kann im Großen und Ganzen mit seiner Leistung zufrieden sein.

 

Es war ein schöner Tag, es hatte sehr viel Spaß gemacht und wir kommen gerne wieder nach Hagen a.T.W. Die nächste Gelegenheit, das nächste Turnier, wird am 7. November 2021 ausgetragen. Weitere Infos gibt es unter www.hagener-schachverein.de Vielen Dank für die gelungene Organisation und die schöne Atmosphäre. Unser Dank gilt auch Mariusz, der uns sicher zum Spielort und wieder nach Hause brachte.

MR

20.09.21: Jugendtraining

 

Nach langer Pause ist es endlich wieder so weit: Am Montag, d. 20.09. startet in den Weserterrassen von 17:00 bis 18:00 Uhr ein neuer Grundkurs Schach. Er ist für alle geeignet, die noch keine oder nur wenige Kenntnisse des Schachspiels haben. Aber auch für Jugendliche, die schon etwas fortgeschritten sind, bietet der Kurs gute Möglichkeiten ihre Kenntnisse zu vertiefen und zu festigen.
Alle, die Spaß und Interesse an diesem königlichen Spiel haben, sind herzlichst eingeladen daran teilzunehmen. Weil leider immer noch, bedingt durch Corona, die Teilnehmer*innenzahl beschränkt ist, ist eine Voranmeldung erforderlich. Bitte schreiben Sie eine Email an: jugend@bremersg.de oder per Telefon: 0151-14444051.
Ich freue mich über jede Antwort. Kontaktieren Sie mich bitte auch, wenn Sie weitere Fragen haben.


Harald Weinitschke (Jugendwart)

05.08.21: Bodo Götze 1934-2021

 

Anbei ein Nachruf unseres 1. Vorsitzenden Klaus Rust-Lux auf Bodo Götze, der in den 60er und 70er das Schachleben Bremen mitgeprägt hat, insbesondere durch den Aufbau des Schulschachs.

AC

 

PS: Die Fotos stammen aus unserem Schacharchiv und zeigen Bodo Götze beim Schulschach in der Schule Willakedamm.

Klaus Rust-Lux: Nachruf auf Bodo Götze
L_Bodo_Götze.pdf
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06.07.21: 200 % Blitz!

 

Auch beim 2. Blitzturnier setzte sich am Montag der hohe Favorit Klaus Rust-Lux durch und erneut erspielte er sich die volle Punktzahl. Chapeau! Das Turnier leidet freilich bislang ein wenig unter der Abwesenheit anderer starker Blitzer (z.B. Giel, Hundack, Jostes, Calic, ...). Erfreulich hingegen die dennoch gute Teilnehmerzahl und insbesondere, dass mit Robert Klemm wieder ein starker Spieler back to board ist! Stark auch das tolle Abschneiden Stefan Albrechts, der sich in der Corona-Zeit offenbar zum Blitzspieler gemausert hat. Ärgster Verfolger des souverän Führenden bleibt Axel Buhrdorf, der sich wieder den 2. Platz sichern konte. Anbei die Ergebnisse und der aktuelle Gesamtstand.

AC

21.07.21: Corona 2.0

 

Langsam füllen sich die Lücken der ersten Runde, so spielten u.a. am Montag Hugh Ditmas und Oliver Reif ihre Nacholpartie. Außerdem sind erfreulicherweise mit Robert Klemm und dem Gast David Erzmann noch zwei neue Teilnehmer eingestiegen. Anbei die aktuellen Ergebnisse und Paarungen!

AC

11.7.21: Rasenschach

 

Während im Lockdown die Jugendarbeit stillstehen musste, dokumentiert der Artikel, dass Schachspielen durch neue Anreize viel Anklang bei Kindern und Jugenlichen findet. Auf Initiative des Jugendwarts der Bremer Schachgesellschaft, Harald Weinitschke, und mit Unterstützung der Schulleitung und des Elternvereins der Grundschule Karl-Lerbs-Str. wurde ein Rasenschachspiel angeschafft, das vielen Schüler*innen den Zugang zu diesem Spiel erleichtern soll. Es bleibt die Hoffnung, dass dies ein Mosaikstein ist, der den Wiedereinstieg in das Schachtraining für Kinder und Jugendliche erleichtert. (HW)

Rasenschach 001.jpg
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06.07.21: Corona-Meister, die Zweite!

 

2. Versuch beim Corona-Meister-Turnier! Nachdem das erste Event wegen der allzulangen Unterbrechung vollends abgebrochen werden musste, startet nächste Woche die neue Auflage. Anbei die Teilnehmerliste und die Auslosung der ersten Runde am 12.7. um 18 Uhr!

AC

 

PS: Wegen des Corona-Turniers findet am 12.7. kein Training statt!

06.07.21: Blitzturnier mit 7 aus 7

 

Am Montag fand das erste Wertungsblitzturnier der "neuen Saison" statt. 8 Teilnehmer trauten sich in den Ring , darunter auch der Gastspieler Sebastian Hartwig, der gleich mal mit dem 4. Platz eine Duftnote setzte. Erster wurde allerdings der eindeutige Favorit, niemand Geringerer als unser 1. Vorsitzender Klaus Rust-Lux, der sich mit 7 aus 7 auch nicht  lumpen ließ. Anbei die Tabelle!

AC

03.07.21: Nicht komplett: Schach-Echo gesucht!

 

Apropos Vereinszeitungen: Zur Vervollständigung unseres digitalen Bestandes fehlen uns noch einige Hefte des Schach-Echos, und zwar u.a. : Nr. 1-8 (1980 und früher), Nr. 10-12 (1980 und 1981) und Nr. 1 (1984). Wer hat noch diese und andere alte Exemplare und Bitte um Kontakt unter schacharchiv(at)bremersg.de!

Der bisherige Bestand findet sich hier.

AC

01.07.21: Komplett!

 

Pünktlich zum Wiederbeginn ist auch ein weiterer Bestand unserer ehemaligen Vereinszeitschriften vollständig: Die 8. Ausgabe des Schachspiegels vom 28. Mai 1990 war zugleich die letzte. Die Redaktion teilten sich Kurt Borbely, Friedrich Schmitz, Nico Michaelis und Jörg Siemers, denen hiermit nochmal ein später Dank ausgesprochen sei. Anbei geht es zur Ausgabe mit Gedichten von Kurt Borbely, Partien von Axel Reeh, Selbsttest von M.A. Sawadkuhi und der beliebten Mecker-Ecke!

AC

BSG_Schachspiegel 8 vom 28.5.1990
BSG_Schachspiegel_Nr. 8_28.5.1990.pdf
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PS: Und hier gehts zu allen anderen bereits eingescannten Zeitschriften: Schachecho, Schach-Info, Schachspiegel, Rundschreiben...

30.06.21: Coronaverrückte Schachfiguren

 

Am Montag war der erste Spielabend seit langer Zeit, dank der aktuell niedrigen "Corona-Zahlen". Rund ein Dutzend Mitglieder, darunter rund 80 % Vollgeimpfte, nahmen am Training teil, und einige spielten danach auch wieder echtes Schach an richtigen Brettern.

 

Thema des Trainings war ein von Hayo Hoffer mitgebrachtes Schachproblem. Offenbar hat Corona auch die Schachfiguren angesteckt:

Ja, ja, wir sehen das Brett aus weißer Sicht! D.h. das Feld unten links ist tatsächlich a1. Und die Aufgabe lautet noch kurioser: Weiß am Zug gewinnt :) Die Lösung ist zugleich ästhetisch sowie trickreich und wird beim nächsten Mal aufgelöst. Bis dahin können sich alle z.B. hier daran probieren, und zwar auch die Teilenehmer des Trainings, denn die schönste Lösung haben wir am Montag gar nicht besprochen!

AC

08.06.21: Michael Jacobi verstorben

 

Am 01.06.2021 ist der ehemalige 1. Vorsitzende der Bremer Schachgesellschaft Michael Jacobi (Vorsitzender 1976-1978) verstorben. Er war auch erfolgreiches Mitglied der 1. Mannschaft der BSG. Besonders gefürchtet war er im Blitzschach. Er gewann sogar 2 Mal die Bremer Blitz-Einzelmeisterschaft vor starker Konkurrenz.

Klaus Rust-Lux

Aus unserem Archiv 1975-1977:

Weiteres zu Michael Jacobi, auch Partien, finden sich in Hanno Kellers Materialsammlung zum Teil II der Chronik, z.B. hier, hier, hier und hier.

AC

20.5.21: Pfingstgruß

 

Anbei ein Pfingstgruß unseres Vorsitzenden Klaus Rust-Lux mit einem kleinen Ausblick auf die "Nach-Corona-Zeit".

AC 

Pfingstgruß.pdf
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20.4.21: 4er Manschaftsblitz des LSB
 
Der Landesschachbund Bremen e.V. schreibt das  Maiblitzturnier als 4er Mannschaftsturnier auf Lichess aus.

 

An dem Turnier können alle teilnehmen.

Alle teilnehmenden Spieler müssen sich mit ihrem Lichess Account vor Beginn des Turnier einmalig auf folgender Seite registrieren: 

https://turniere.schachklub-kelheim.de


Jeder Spieler kann nur für eine Mannschaft gemeldet werden.

Eine Mannschaft besteht aus 4 Stammspielern und beliebig vielen Ersatzspielern.
Ein Mannschaftsführer kann beliebig viele Mannschaften betreuen.

 

Start: 1.5.2021 10:00 Uhr zwischen den Runden ist ca. 3 Minuten Pause

Anmeldung: Bis zum 30.4.2021 20:00 Uhr per Email  an 

 

webmaster@landesschachbundbremen.de 

 

mit Name der Mannschaft; Name des Mannschaftsführer; Email-Adresse  und Lichess-Name des Mannschaftsführers.

 

Modus: 9 Runden Schweizer System

Spieldauer: 3 Minuten + 2 Sekunden pro Zug

 
Weitere Informationen: 
 
 

Sonstiges: Es wird kein Startgeld erhoben. Preise werden nicht ausgeschüttet. Es findet keine DWZ-Auswertung statt. Die Partien auf Lichess werden ungewertet gespielt.
 

28.3.21: Neues Gesicht auf dem Siegerpodium

 

Wolfgang Müller (Brillenschach) hat das 5. Montagsblitzturnier der BSG gewonnen. Gratulation!

 

Mit imposanten 6,5 aus 8 hielt der Spieler vom SK Bremen Nord Andreas Calic (BSG1877) und Thomas Gebur (ThomasGchess) von der gastgebenden BSG auf Distanz, die je 6 Punkte erspielten.

 

Nachdem Calic die direkte Begegnung mit Müller mit Glück für sich entscheiden konnte, führte er zusammen mit dem stark auftrumpfenden Gebur das Feld bis zur Vorschlussrunde an. Dann aber verlor Ersterer seine Partie gegen den jungen Lukas Monnerjahn (Lukasel), während die anderen beiden punkteten. So musste die spannende Schlussrunde den Ausschlag geben. Dort rettete Müller seinen halben Punkt Vorsprung ins Ziel.

Besondere Erwähnung verdient zum einen, dass Gebur als einziger ohne Niederlage blieb, und zum anderen, dass er sich den Fairnesspreis verdient hätte: in seiner Partie gegen Calic nahm er dessen Remisangebot an, obgleich dieser mit seinem letzten Zug eine Figur einstellte. Calic hatte dies nicht einmal bemerkt(!), während Gebur einen Mouseslip vermutete und deswegen das Remis annahm! Ganz feiner Zug, zumal dies den Turnersieg bedeutet hätte!

Tabelle und Partien (darunter unterhaltsame Siege Oliver Reifs gegen Max Weidenhöfer und Lukas Monnerjahn) finden sich hier! Am Montag, dem 29.3. geht es mit dem nächsten Blitzturnier weiter, hier geht es zur Anmeldung.

AC 

26.3.21: Entweder ein BSGler oder der Nachbar

 

Beim 5. Montagsschnellschach der BSG hatten die beiden Erstplatzierten Andreas Calic und Max Weidenhöfer einen besonders guten Abend. Mit jeweils 5 Punkten aus 6 Partien spielten sie in bestechender Form; bereits der Dritte Nicholas Bodde (nucksi107) hatte am Ende anderthalb Punkte Abstand.

 

Calic blieb sogar ohne Niederlage und konnte auch das Prestigeduell gegen Weidenhöfer für sich entscheiden; dadurch hatte er die beste Zweitwertung und konnte das Turnier mit zwei Remisen ausklingen lassen. Demgegenüber hatte Max, der alle seine restlichen Partien gewann, mit 2297 die beste Performance. Erneut hatte er dabei das Glück des Tüchtigen gegen Bodde, der wieder einmal gegen ihn eine gewonnene Stellung erst zum Remis und dann sogar zum Verlust verdarb. Und auch gegen den Sieger hätte Bodde mehr als nur ein Remis herausholen können; dafür landete er zum ersten Mal bei einem der Schnellschachturniere auf dem Siegerpodest!

 

Manfred Krause (Lagune), der diesmal nicht um den Sieg mitspielte, nahm das ganze mit tiefenentspanntem Humor: "Entweder gewinnt einer (Andreas) von der BSG oder mein Nachbar aus Weyhe. Alles ist gut!"

 

Tabelle, Partien und weitere Infos gibt es hier!

AC

15.3.21: Montagsblitz mit Fotofinish

 

... und hier kommt der zweite: 

 

Einen ganz merkwürdigen Verlauf vernahm das 4. Montagsblitz der BSG! Nach den ersten drei Runden sah es unter den ersten 5 so aus:

Thomas Gebur hatte also mit 3 aus 3 einen perfekten Start, darunter ein Sieg gegen den Mitfavoriten Andreas Calic! Mit 2,5 aus 3 kamen Manfred Krause (Lagune) und der Werderaner Irmin Meyer (Iloe87), der zum ersten Mal teilnahm, ebenfalls gut ins Turnier. Nach 6 Runden sah es hingegen so aus:

Seinem Supereinstand ließ Gebur eine "lange Rochade" folgen, während Krause sein Tempo hochhielt und Calic nach seinem katastrophalen Start (1 aus 3!) ein Comebackversuch startete. Souverän an der Spitze hatte sich aber Meyer etabliert, der ungeschlagen mit 5 aus 6 vorne lag. Da er bereits gegen die meisten Mitfavoriten gespielt hatte, schien sein Turniersieg nur noch eine Formalie zu sein. Doch dann kamen die Überraschungen der letzten Runden!

Meyer verlor erst seine Partie gegen den Gastspieler Leonard (nicht_so_gut) und dann noch das Showdown in der letzten Rund gegen Calic, dem mit 5,5 aus den letzten 6 Runden ein starker Schlussspurt gelang und plötzlich wieder am Turniersieg schnupperte. Doch während Krause gleichmäßig gut weiterspielte, holte der bis dahin unauffällig agierende Nicholas Bodde (nucksi107) zum Ende hin 4 aus 4. Damit lagen nach der 8. Runde gleich drei Spieler mit 5,5 vorne, und da es diesmal nur 9 Teilnehmer waren, blieb es  auch dabei. Bodde hatte dabei das Glück, dass im Unterschied zu ihm sowohl Krause als auch Calic eine Freirunde zugelost bekommen hatten und dort keine Zweitwertung erzielen konnten. Und so lag auf einmal dank der besten Wertung Bodde ganz vorne, der selbst am meisten überrascht war: "Wie hab ich das denn geschafft...???" Gratulation dem Überraschungssieger!

 

Heute Abend gehts hier zum nächsten Blitzturnier der Serie!

AC

Es gilt, gleich drei Turnierberichte nachzureichen! Hier der erste:

 

Am 22.2. fand das 4. Montagsschnellschachturnier der BSG statt. Mit seiner ersten Teilnahme an der Serie überhaupt landete unser ehemaliges Mitglied und jetziger Delmenhorster Lothar Brandt auf (lobra) Platz 1! Gratulation!

 

Mit seinem leicht überraschenden Sieg verhinderte er den Hattrick vom jungen Max Weidenhöfer, der auch bis zur Schlussrunde führte und auch die direkte Begegnung mit Brandt für sich entscheiden konnte. Doch dann verlor Max gegen einen stark aufspielenden Manfred Krause (Lagune), und nun rächte es sich, dass sich Max zu spät fürs Turnier angemeldet hatte: für die erste nicht gespielte Partie erhielt er lediglich (oder immerhin, wie man es sieht) einen halben Punkt, dessen andere Hälfte ihm zum Sieger gemacht hätte, da er die weitaus bessere Wertung (und Turnierleistung) aufwies. Andererseits hatte er Glück gegen Nicholas Bodde (nucksi), der es ebenfalls aufs Podium hätte schaffen können, wenn er seine gewonnene Stellung gegen den jungen Varreler nicht verloren hätte:

 

Über wieviel Talent und Stellungsgefühl aber Max verfügt, mag man an seiner Verlustpartie gegen Krause sehen:

Gerade verliert Max nach Sd7 die Qualität, doch statt nun einfach seine Dame wegzuziehen und mit der Minusqualle weiterzuspielen, entscheidet er sich für das faszinierende Tc4:! Nicht falsch verstehen: der Zug ist objektiv wesentlich schlechter als beispielsweise Da5. Aber das gesamte Konzept - nämlich mehr Material aufzugeben um auf d5 eine starke Figur zu etablieren - erheischt Anerkennung und ist ein Zeichen für große Schachreife. Tatsächlich hatte Weiß in der Folge auch erhebliche Schwierigkeiten, ehe er doch noch durchbrechen konnte. 

 

Die kürzeste Partie gelang übrigens wieder einmal dem Favoritenschreck Oliver Reif alias Rockprofessor:

Autsch!

AC

17.2.21: Onlineschach mit Fahrtkostenerstattung

 

Die wichtigste Frage des Abends wurde gleich zu Beginn gestellt: "Möchte jemand Fahrtkosten geltend machen?" chattete der ehemalige Schatzmeister der gastgebenden Bremer SG, Oliver Reif, dessen Sinn für Humor ja auch in seinem Nick "Rockprofessor" zum Ausdruck kommt :) Nachdem dies geklärt war, konnte es losgehen mit dem 3. Montagsblitzturnier!

 

Bei 10 Teilnehmern entpuppte sich das neunrundige Event als ein spannendes Jeder-gegen-Jeden-Turnier. Den besten Start hatte der spätere Turniersieger Andreas Calic von der BSG, der nach drei Runden als einziger noch eine weiße Weste vorzuweisen hatte - darunter einen sehr wertvollen Sieg gegen seinen ärgsten Konkurrenten Thorsten Ahlers von den Findorffer SF:

Nach der vierten Runde war zumindest das vordere Feld immer noch dicht zusammen, doch dann trennte sich allmählich das Bier vom Weizen. So verlor Axel Buhrdorf seine 2. Partie gegen Manfred Krause (beide BSG), der wie schon so oft mit 3,5 aus 5 gut ins Turnier startete. Allerdings blieb dies vier Runden vor Schluss auch sein letzter Sieg, womit er leider nicht an seinen letzten Turniererfolg anschließen konnte. Beim "Schnellschachspezialisten" Max Weidenhöfer lief es hingegen genau umgekehrt: 1 aus 4 aus der 1. Turnierhälfte standen 4 aus 5 aus der 2. gegenüber!

 

Immer wieder faszinierend sind auch einige der Partien vom bereits erwähnten Reif, der häufig nominell stärkere Spieler überspielt, aber wegen knappster Zeit nicht zum vollen Punkt kommt, so diesmal in der Begegnung gegen Nicholas Bodde

Dem Sieger, yours truly, gelang nebenbei bemerkt keine einzige nennenswerte Partie - dafür kam er zu seiner eigenen Verwunderung ohne eine einzige Niederlage ins Ziel, was zugleich ein Novum darstellt bei der neuen Blitz-und Schnellschachserie der BSG.

 

Zweiter wurde Torsten Ahlers, der ein erstaunliches 5 aus 5 Finish hinlegte, und Dritter schließlich Axel Buhrdorf (BSG), dem in der Schlussrunde ein positionelles Meisterstück glückte:

Schon morgen, am 22.2. folgt das nächste Schnellschachturnier, und am Montag darauf geht's wieder mit Blitzen weiter.

AC

10.2.21: Max II.

 

Bereits zum zweiten Mal konnte sich Max Weidenhöfer in die Siegerliste der Schnellschachserie der Bremer SG eintragen. Gratulation!

 

In den 6 Runden gab der junge Spieler des TuS Varrel nur ein einziges Remis ab. Damit hatte er am Ende einen halben Punkt Vorsprung vor seinem ärgsten Widersacher und Mitfavoriten Andreas Calic. Der Turnierorganisator und Mitglied der Bremer SG hatte mit 3 aus 3 den besten Start, unterlag aber in ihrer direkten Begegnung, nachdem er sich gänzlich unnötig in einer leicht besseren Position zu einem Läuferopfer auf h7 hinreißen ließ, dessen Inkorrektheit Max cool nachweisen konnte.

Überhaupt beeindruckt, wie gut er auch unter knapper werdenden Bedenkzeit seine Partien gestaltet, während er bei den bisherigen BSG-Blitzturnieren noch nicht vorne mitspielen konnte.       

 

Der Zieleinlauf ist übrigens exakt derselbe wie schon beim letzten Schnellschachturnier, denn Dritter wurde erneut der Internationale Fernschachmeister Thomas Gebur (Bremer SG). Seine Partie gegen Weidenhöfer erwies sich letztlich als Zünglein an der Waage, denn eine zunächst gewonnene Stellung verflachte sich zunächst zu einem mehrfach möglichen Dauerschachremis, ehe sich Max ein plötzlich mögliches einzügiges Matt nicht entgehen ließ.

Erstaunlich war wieder die kämpferische Einstellung der Spieler: nur eine einzige der 30 Partien endete Remis. Diese hatte es dafür in sich, denn mit einem frühen Angriff brachte der furchtlose Oliver Reif (Bremer SG) den späteren Sieger ins Schwitzen, einigte sich dann aber bei knapper werdender Zeit auf ein Unentschieden - bei komplett gewonnener Stellung (+4,6!):  

Auch diesmal waren wieder 10 Teilnehmer am Start, darunter als "Neuling" unser ehemaliges und jetziges DEL-Mitglied Lothar Brandt.

 

Am 22.2. folgt das nächste Schnellschachturnier und am kommenden Montag geht's wieder mit Blitzen weiter.

AC

08.2.21: Heute wieder Schnellschach

 

Um 19 Uhr gibt es heute Abend wieder ein weiteres Schnellschachturnier in unserem Vereinsheim bei Lichess. Hier geht's zum Turnier!

AC