Aktuelles Archiv 4. Quartal 2022

27.12.22: BSG goes Weserkurier: Ankündigung des CCM

Am Heiligabend kündigte der Weserkurier das Carl Carls Memorial mit einem von unserem Pressereferenten lancierten Text an. Achtung: der im Text erwähnte Rundenstart ist nicht richtig, die Runden starten jeweils um 17 Uhr! Und strenggenommen müsste man auch ergänzen, dass die letzte Auflage keine offizielle Seniorenmeisterschaft war, womit Rust-Lux "nur" der Turnier-, aber nicht der Titelverteidiger ist - aber sei's drum, wir freuen uns auf das journalistische Weihnachtsgeschenk!

AC

14.12. C-Klasse: Bremer SG 4 - Lemwerder

 

In der 4. Runde hatten wir mit der SG Lemwerder einen schweren Brocken vor der Brust. Die Gäste traten mit einer spielstarken Truppe an, aber auch wir waren kampfbereit und wollten für eine Überraschung sorgen. Wer keine Ziele hat, dem fehlt es auch an Einsatzwillen...

 

Horst Schmidt (ohne DWZ) kam erstmals in dieser Saison zum Einsatz und spielte am vierten Brett gegen Ralph Kobylski (DWZ 1678). Horst stand aber schnell „auf dem Acker“ und verlor eine Figur nach der anderen. Es blieb nur, seinem Gegner zum Sieg zu gratulieren.

 

Christin Grabau (ohne DWZ) bekam es mit Marco Meyer (DWZ 1291) zu tun. Christin kam gut aus der Eröffnung heraus, aber wickelte dann im frühen Mittelspiel einmal falsch ab und verlor eine Leichtfigur. Der Lemwerderaner bestimmte fortan das Spielgeschehen und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Christin spielte trotz Niederlage gut und gab nie auf – bis zum Matt. Wir lagen nun 0:2 zurück.

 

Larissa Jäger (ohne DWZ) geriet gegen Wilfried Schmid (DWZ 1551) leider  schnell auf die Verliererstraße, da sie bereits in der Eröffnung zwei Leichtfiguren verlor. Larissa kämpfte zwar unverdrossen weiter, aber ein routinierter Spieler wie Wilfried lässt sich die Butter dann nicht mehr vom Brot nehmen.

 

Am Spitzenbrett schenkten sich Matthias Rast (DWZ 1247) und Wolfgang Böning (DWZ 1657) nichts. Matthias musste beide Zentralbauern geben, aber dafür fügte er seinem Gegner drei Bauerninseln zu. Die Partie war heiß umkämpft, aber verflachte nach einem Figurenabtausch ein wenig und so einigten sich beide Kontrahenten auf eine am Ende leistungsgerechte Punkteteilung. Erfreulich war, dass wir mit diesem Remis zumindest einen halben Brettpunkt auf unserer Habenseite hatten. Das ist gut für die Moral.

 

Die Überraschung blieb zwar aus, aber wir konnten uns trotzdem gut aus der Affäre ziehen und hatten außerdem viel Spaß. Die Chemie im Team stimmt!

 

Der Mannschaftskampf Bremer SG 4 – SG Lemwerder endete mit ½:3½. Wir hatten alle tapfer gekämpft, aber die Gäste waren besser und haben verdient gewonnen. Wir gratulieren!

 

Am 15. Januar 2023 steht die nächste Aufgabe auswärts gegen SF Leherheide 3 an.

MR

Photo by Ravi Kumar on unsplash.com

13.12. Der Trainer spielt simultan

 

Am Montag, den 12.12. um 18:00 Uhr rief bzw. bat unser Pressereferent und Trainer Andreas Calic zum Simultanturnier. Es fanden sich ca. 10 Schächer und Gäste verschiedener Spielstärken ein. Seine Schüler (mich eingeschlossen) wollten es unserem Trainer mal so richtig zeigen. Wenn nicht jetzt – wann dann war die Prämisse unter den Schachschülern.

 

Nun konnten sie zeigen, was sie bei ihm gelernt haben. Andreas überließ den Gegnern die Farbwahl. Viele Mitspieler hatten sich mit Schreibgerät und Formular bewaffnet, um ihre Partien mitzuschreiben und ihren vielleicht glorreichen Sieg gegen ihren Trainer später so richtig genießen zu können. Mit viel Enthusiasmus wollten wir Andreas ein schachliches Bein stellen.

 

Aber es kam natürlich anders. Fast alle von uns. ob mit den weißen oder den schwarzen Steinen, verannten sich bereits im Mittelspiel und irrten hilflos auf den 64 Feldern umher, mich eingeschlossen. Nur ganz wenige erreichten das, was der Schachspieler gemeinhin als Endspiel bezeichnet. Aber auch da zeigte Andreas, wer der Champ auf dem Brett war!

Andreas hat souverän alle Partien gewonnen. Unser Respekt und Glückwunsch......

 

Wenn wir Spieler diese Schmach verdaut haben, so das Fazit, sollten wir im Unterricht noch mehr aufpassen. Diese tolle Idee mit dem Simultanturnier sollte Andreas öfter machen. Vielen Dank dafür.

KB

11.11.22: Hans Erich Heißenbüttel 24.07.1927 – 14.10.2022

 

 

Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,

am 14.10.2022 ist unser ältestes Mitglied Hans Erich Heißenbüttel im gesegneten Alter von 95 Jahren gestorben. Er war seit 1946 Mitglied der Bremer Schachgesellschaft von 1877. Obwohl für ihn sein berufliches Fortkommen immer an 1. Stelle stand -
er war zuletzt in der Leitung der Bremischen Volksbank tätig - hatte er das Talent zu einem sehr starken Schachspieler zu reifen, der neben den anderen starken Spitzenspielern der damaligen BSG wie Heemsoth, Kuppe, Carls, Dr. Taube, Kasüschke u.a. bestehen konnte. In der ersten Hälfte der 1960er Jahre trug er mit dazu bei, dass die 1. Mannschaft der BSG sich unter dem damaligen Vorsitzenden Franz Stabenow für die Oberliga Nord qualifizieren konnte und sich dort einige Jahre halten konnte.

Er war eng befreundet mit Gregor Kasüschke (verst. 2009) und spielte mit ihm an den Spielabenden der BSG so manche Blitzpartie. Zusammen mit Gregor Kasüschke nahm er auch bundesweit an etlichen Seniorenturnieren teil.

In seinr besten Zeit focht er eine „scharfe Klinge“ und fand manche überraschende Kombination. Etliche Partien aus seinen Teilnahmen an Seniorenturnieren
sind in der Datenbank von Chessbase noch zu finden. Die beigefügte Partie spielte er
im Alpenpokal 2003.

Bis vor 3 Jahren traf er sich noch mit anderen Senioren der BSG, so Manfred Breutigam und Günter Mull, zu Freundschaftspartien. Die Bremer Schachgesellschaft von 1877 wird sein Andenken in Ehren halten.

Klaus Rust-Lux
1. Vorsitzender der
Bremer Schachgesellschaft von 1877

10.11.22: Ein Erfolgserlebnis ...

 

Am 2. Spieltag trafen die Bremer SG 4 und die SG FinWest 5 aufeinander. Beide Teams waren etwa gleichstark aufgestellt, sodass der Ausgang dieses Mannschaftskampfes völlig offen war.

 

Larissa Jäger und Julia-Anna Brand saßen sich am dritten Brett gegenüber. Larissa kam schleppend aus der Eröffnung heraus. Einer ihrer Läufer sah sich zahlreichen Angriffen ausgesetzt, sie musste diese Figur mehrmals ziehen und das kostete Zeit und sorgte für einen Entwicklungsrückstand. Larissa kämpfte zwar, aber am Ende musste sie sich ihrer Gegnerin doch geschlagen geben.

 

Christin Grabau bekam es mit Wilfried Ebbers zu tun. Die erste Partiehälfte verlief ausgeglichen, aber dann setzte sich Wilfrieds Spielerfahrung durch. Christin zeigte eine gute Leistung, aber sie stand leider mit leeren Händen da.

 

Am zweiten Brett trafen Matthias Rast und Helmut Perrin aufeinander. Hier wurden die Damen bereits früh getauscht und es entwickelte sich fortan eine Partie fernab der Theorie. Matthias hatte aber das Läuferpaar, stellte die verbleibenden Figuren nach und nach aktiv und spielte auf die Schwachpunkte in der gegnerischen Stellung. Der Kontrahent war diesem wachsenden Druck immer weniger gewachsen, er verlor zunächst einen Bauern, dann einen Springer und seufzte resignierend „dat is` vergeigt“. Die Partie ging zwar über 69 Züge, aber sie war schon sehr viel früher entschieden. Matthias gewann souverän und brachte die BSG 4 auf 1:2 heran.

 

Jetzt lag das Augenmerk auf der Partie Ruben von Oesen – Dominik Wilke. Ruben feierte an diesem Tag seinen Einstand in der BSG 4 und zeigte gleich eine Klasseleistung. Ruben spielte ruhig und konzentriert im Stile eines Champion, eroberte im Mittelspiel einen Bauern, aber es war nicht leicht, diesen in einen Sieg umzumünzen. Die Partie verlief auf Augenhöhe, beide Spieler kämpften und schenkten sich nichts – bis zum Endspiel. Hier patzte der FinWestler, weil er nach dem Damentausch die Spielsituation falsch einschätzte und die Partie voreilig aufgab. Voreilig deshalb, weil Houdini in der späteren Analyse zeigte, dass die Partie bei richtiger Zugfolge hätte remis gehalten werden können. Das war allerdings verdammt schwer zu sehen... Egal, wie dem auch sei. Ruben hatte an diesem Tag das Quäntchen Glück auf seiner Seite und sicherte der Mannschaft das 2:2. Chapeau!

 

Die Punkteteilung war unter dem Strich leistungsgerecht und ist ein schöner Erfolg für unser Team. Am 27. November 2022 treten wir auswärts gegen SF LHW 3 an.

 

MR

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