Aktuelles Archiv 1. Quartal 2023

20.10.23: Das fängt ja gut an, und könnte von mir aus so weitergehen

 

Am 1. Spieltag der Bremer Mannschafts-Meisterschaften (BMM) 2023/24 in der B-Klasse traf die 3. Mannschaft der BSG in einem Auswärtsspiel auf Delmenhorst SK 3.

Obwohl drei spielstarke Spieler in der 2. Mannschaft eingesetzt wurden, konnten wir mit einer gleichstarken Besetzung antreten, und gewannen mit 3,5 : 2,5!

 

Hier die Spielberichte, die zu diesem erfreulichen Ergebnis geführt haben.

 

Brett 1: Friedrich Schmitz (1578) - Luc Eitel (1593)               0,5 : 0,5

 

(liegt leider nicht vor, wird eventuell nachgereicht)

 

Brett 2: Sven Wollscheid (1680) - Jörg Winkelmann (1562)        1 : 0

 

(liegt leider nicht vor, wird eventuell nachgereicht)

 

Brett 3: Harald Weinitschke (1555) - Jürgen Hurrle (1613)         1 : 0

 

In der Eröffnung kam ein abgelehntes Damengambit aufs Brett, das später in katalanische Strukturen (g3 und Lg2) überführt wurde. Daraus resultierte für Schwarz ein Isolani auf der d-Linie, der zur Verteidigung viele Figuren band. Nach einem Angriff auf der a8 - h1 Diagonalen mit einer entsprechenden Kombination, verlor Schwarz den Bauern mit Tempo. Auch die Verteidigung auf der Königsseite war geschwächt, so dass Weiß mit seiner Dame dort eindringen konnte. Als ein einzügiges Matt drohte, ohne das Schwarz Gegenspiel entwickeln konnte, gab Schwarz auf.

 

Brett 4: Emilie König (1551) - Falk Kazmierski (1455)                 1 : 0

 

In der Eröffnung kam die "Ostindische Verteidigung" aufs Brett. Nach dem 11ten Zug kam Schwarz ins Schwanken und hatte mit dem Zug c5 sehr viel Spielraum für Weiß gegeben. Nach Ld6 und mit dem b6 von Schwarz, lag Schwarz mit einer Qualität hinten.

Im 16ten Zug hätte Schwarz nach Sd5 die Möglichkeit gehabt die Partie spannender zu gestalten, indem er den Springer mit seinem eigenen Springer abtauscht. Aber dazu ist es nicht gekommen. Stattdessen hat Schwarz die Dame nach e5 gezogen und Weiß somit den Vorrang zum Abtauschen gegeben. Schwarz hätte noch mit dem anderen Springer zurückschlagen sollen, damit das Weiterspielen für Weiß schwieriger würde. Aber Schwarz hatte mit dem Läufer zurückgeschlagen, was somit für Weiß leichter war das Spiel für sich zu entscheiden. Weiß hatte seitdem keine Fehler mehr in der gesamten Partie gemacht und konnte verdient den Sieg für sich entscheiden. Selbst nachdem Schwarz seine Qualität zurückerlangen konnte, konnte Schwarz im Endspiel gegen 3 weiße Mehrbauern nichts mehr machen und gab deshalb auf.

 

Brett 5: Ruben v. Oesen (1367)- Cornelius Niekrens (ohne DWZ)    1 : 0

 

In der Eröffnung konnte Schwarz schnell eine ausgeglichene Stellung erreichen, stellte dann jedoch seine Dame auf dieselbe Linie wie einen weißen Turm und ich konnte einen Bauern gewinnen. Nach einigen abgetauschten Figuren standen 3 weiße Bauern im Zentrum und konnten zum Sieg durchmarschieren.

 

Brett 6: Lukas Wollscheid (1197)- Stefan Albrecht (1257)              0 : 1

 

Obwohl ich mit den schwarzen Figuren gespielt habe, hatte ich von Anfang an die Initiative übernommen. Mein Angriff verpuffte allerdings und ich musste mich dann gegen vorrückende Bauern auf dem Königsflügel verteidigen. Als auch der gegnerische Angriff gestoppt wurde, konnte ich dann die Partie durch einen Damengewinn vorentscheiden - Springergabel mit Dame und König sei Dank.

HW

11.10.23: Auf Zack sein!

 

Die Bremer SG 4 traf zum Saisonauftakt in der C-Klasse auf die Nachwuchstruppe des Delmenhorster SK 4. Wir wussten, dass wir eine Aufgabe vor uns haben, aber wollten natürlich trotzdem ein zählbares Ergebnis holen. Wir waren jedenfalls guter Dinge und zuversichtlich. Kurt Borbely gab um 10 Uhr die Spielpaarungen bekannt und dann konnte es auch losgehen.

 

Wilfrid Lotz bekam es mit Jannis Kunst zu tun. Wilfrid entwickelte in den ersten Zügen seine Figuren, rochierte und gewann sogar einen Bauern. Die Eröffnung war gelungen, aber dann verlor er leider etwas die Courage und die Spielübersicht. Jannis stellte die Figuren aktiv und preschte mit dem h-Bauern nach vorne, um Wilfrids Rochadestellung aufzureißen. Es sah beängstigend aus, aber es drohte – im Nachhinein betrachtet – nichts. Wilfrid wich zurück, spielte Kf1 und erlaubte den Einschlag auf h2. Jetzt flog ihm die Stellung schnell um die Ohren. Er versuchte zwar alles, das drohende Unheil noch abzuwenden, aber der Delmenhorster ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.


Sönke Akkermann traf am 3. Brett auf Volodymyr Ishcenko. Sönke übersah leider im 7. eine Bauerngabel, er verlor eine Leichtfigur und das brachte ihn schon früh auf die Verliererstraße. Es war schade, weil es nicht hätte sein müssen. Er machte zwar noch einige Züge, aber sein Gegenüber ließ sich nicht beirren und fuhr einen sicheren Sieg ein. Wir lagen nun 0:2 zurück.


Richard Mields feierte dagegen einen guten und erfolgreichen Einstand in der Mannschaft. Richard gewann im Mittelspiel einen Läufer und bestimmte fortan das Spielgeschehen. Er siegte am Ende hochverdient gegen Joseph Abro und brachte die BSG 4 auf 1:2 heran.


Am Spitzenbrett spielten Matthias Rast und Eike Dinkela. Matthias hatte Schwarz, brachte eine exotische Eröffnungsvariante aufs Brett und ging so einem Standardaufbau aus dem Weg. Ja, er stand zunächst etwas passiv und gedrückt, aber mit f5 konnte er die Stellung öffnen und sogar einen Bauern – allerdings auf Kosten der verpassten Rochade - gewinnen. Das Delmenhorster Nachwuchstalent ließ sich nun Zeit und hielt Ausschau nach Schwächen und Angriffspunkten. Der BSG-Spieler erkannte zwar die Drohungen, aber fand nun nicht die besten Züge. Er verlor einen Bauern, kurz darauf einen zweiten. Die Partie kippte, aber Matthias kämpfte weiter um Ausgleich und ein immer noch mögliches Remis. Es war vergebens. Eike hatte klasse gespielt, war in den entscheidenden Momenten auf Zack und verdient gewonnen. Chapeau.

 

Der Mannschaftskampf Bremer SG 4 – Delmenhorster SK 4 endete leistungsgerecht 1:3. Wir hatten alle toll gekämpft, aber es hatte aus unserer Sicht leider nicht ganz gereicht. Am 19. November 2023 geht es weiter mit SG FinWest 5 - Bremer SG 4.
MR

20.07.23: Zum Tode von Franz Stabenow (11.08.1932 – 21.06.2023)

Franz Stabenow, Vorsitzender der Bremer Schachgesellschaft von 1877 von 1962-1966,
ist am 21.Juni 2023 im 91. Lebensjahr  gestorben. Obwohl inzwischen in Eschborn wohnhaft ließ er es sich bis ins hohe Alter nicht nehmen in regelmäßigen Abständen nach Bremen zu kommen und die alten Freunde aus der Schachgesellschaft wie Mull, Scotland, Breutigam, Heißenbüttel) zu treffen, siehe auch Foto mit Hanno Keller und Manfred Breutigam.

Mit seinem Namen ist die Blütezeit unseres Vereins in den 1960er Jahren verbunden, die in einer Teilnahme an der Vorrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft gipfelte.

Die damalige erste Mannschaft mit Heemsoth, Kasüschke, Dr. Taube, H.E. Heißenbüttel,
Krause, Dr. Segebrecht, Breutigam, Scotland u.a. hatte auf dem Weg dahin sich
gegen die damals übermächtige Mannschaft von Bremen-Ost durchgesetzt.
Einige Jahre konnte sich die Mannschaft auch in der Oberliga Nord, der damals höchsten Spielklasse halten.

Wir werden das Andenken an Franz Stabenow in Ehren halten.

Bremen, im Juli2023

Klaus Rust-Lux
1. Vorsitzender

08.07.23: Bericht über die 1. Offene Bremer Schnellschachmeisterschaft der Senioren

Zum o.g. Turnier trafen sich am 2.07.2023 24 Teilnehmer im Saal des
Bürgerhauses Weserterrassen.

Gespielt wurden 7 Runden nach Schweizer System.

Von Beginn an entwickelte sich ein Wettrennen zwischen den DWZ-Favoriten Stephan Buchal (2220), Peter Jürgens (2194), und Dr. Reiner Franke (2135). Dabei konnten nur mithalten der Schreiber dieser Zeilen Klaus Rust-Lux (2024) und der erst spät aufschließnde Denis Schermer (2017). Die genannten nahmen sich nur untereinander Punkte ab und ließen ansonsten fast nichts anbrennen. Dabei gelang Stephan Buchal ein Sieg gegen Dr. Reiner Franke und Peter Jürgens nahm Stephan Buchal einen Punkt ab. Dr. Reiner Franke siegte gegen Denis Schermer.
In der letzten Runde sah es lange nach einem Sieg von Denis Schermer gegen Peter Jürgens aus. Am Ende wurde es doch Remis.

So lagen am Ende Peter Jürgens, Stephan Buchal und Klaus Rust-Lux mit je 5 ½  Punkten vorne, die Platzierungen entschied die Wertung. Dahinter lagen Dr. Reiner Franke und Denis Schermer mit 5 Punkten. Klaus Rust-Lux musste in 4 Partien mit Schwarz antreten, davon 3 mal gegen die DWZ-Favoriten, gegen die er jeweils ein sicheres Remis holte.

Weiteres und die Preisverteilung können der Homepage der BSG entnommen werden.

Ein Dank gilt Kurt Borbely für die souveräne Turnierleiteung.

Klaus Rust-Lux

Die Preise des Turniers wurden in zwei Altersgruppen vergeben. 50 + und 65 + sowie ein

Nestoren preis für 75 +

17.01.23: B-Klasse: „Ein Turm ist ein Turm“

 

Am 15. Januar 2023 trafen in der B-Klasse die Bremer SG 3 und der TuS Varrel 2 aufeinander. Die Gastmannschaft ist Tabellenvorletzter und muss sich noch Sorgen um den Klassenerhalt machen; die BSG 3 hingegen ist Tabellendritter und es besteht noch ein Fünkchen Hoffnung auf den Aufstieg in die A-Klasse. Es ist nicht unser vorrangiges Ziel, aber man weiß ja nie. Ein Sieg und zwei Mannschaftspunkte waren dafür aber Pflicht, um da oben noch ein Wörtchen mitreden zu können.

 

Miro El Seidi bekam es am fünften Brett mit Justus Lumma zu tun. Miro kam kam nicht nur mit einem Stellungsvorteil aus der Eröffnung heraus, sondern setzte bereits im 22. Zug matt. Justus öffnete kurz zuvor ohne Not die h-Linie, Miro schlug eiskalt zu und brachte die Dritte in Führung.

 

Matthias Rast, der kurzfristig für den erkrankten Stefan Albrecht eingesprungen war, spielte gegen Elia Harms. Matthias war vom ersten Zug an sehr konzentriert bei der Sache, bestimmte die Partie und siegte unangefochten. Die Zeit des Varreler Nachwuchsspielers wird noch kommen. Ganz bestimmt.

 

Am Spitzenbrett trafen die beiden Mannschaftsführer, Harald Weinitschke und Uwe Rademacher, aufeinander. Harald verpasste in der Eröffnung zu rochieren und stand zunächst etwas schlechter. Er verstand es aber, seine Figuren zu entwickeln und aktiv zu stellen. Als neutraler Beobachter dieser Partie hatte man immer das Gefühl, dass der BSGler besser steht. Harald beschäftigte seinen Gegner und zwang ihn zu Fehlern. So geschehen als Uwe einen Turm selbst ins Abseits stellte und ihm kein Fluchtfeld gab. Der Turm ging verloren und Uwe gab auf. Harald siegte hochverdient und brachte die BSG 3 mit 3:0 in Front.

 

Die Partie Axel Reeh – Rainer Brühl verlief ausgeglichen und endete remis. Axel hatte sich zwar einen Mehrbauern erarbeiten, aber mit dieser Punkteteilung konnte er den Mannschaftserfolg frühzeitig unter Dach und Fach bringen.

 

Am zweiten Brett zeigten Friedrich Schmitz und Patricia Gesell eine sehr interessante und spannende Partie. Friedrich hatte zwar einen materiellen Vorteil, aber Patricia konnte diesen durch geschicktes Figurenspiel wieder  wettmachen. Im Endspiel machte sich die Kraft von Friedrichs Türmen dann doch mehr und mehr bemerkbar. Friedrich siegte und meinte in der späteren Analyse „ein Turm ist ein Turm“. Patricia hielt lange sehr gut mit, aber am Ende  setzte sich die Schlagkraft der Türme durch.

 

Last but not least duellierten sich Falk Kazmierski und Fabian Gesell. Auch diese Partie verlief über weite Strecken sehr ausgeglichen. Ein Remis lag in der Luft – es wäre auch verdient gewesen – aber dann leistete sich Fabian doch noch eine Ungenauigkeit und spielte Td1. Die Partie kippte schlagartig zu Falks Gunsten. Falk spielte nun erstklassige Züge und drohte, einen Bauern durchzubringen. Das Varreler Nachwuchstalent konnte diesen Vorstoß nicht mehr verhindern und gab auf.

 

Der Mannschaftskampf Bremer SG 3 – TuS Varrel 2 endete 5,5:0,5. Der Erfolg fiel in der Höhe sicher etwas zu hoch aus, aber es ist wie es ist.

Am 5. Februar 2023 geht es zum SC Kattenesch 1. Wir müssen dort unsere Hausaufgaben machen und sind gleichzeitig auf die Schützenhilfe anderer Vereine angewiesen.

MR

11.01.23: Frank Peters gewinnt das Carl Carls Memorial...

 

... und ist der Bremer Seniorenmeister 2023! Gratulation!

 

In einer packenden Schlussrunde, in der noch vier Spieler die Chance aufs oberste Treppchen hatten, schlug Peters (2015) am Spitzenbrett Gerhard Lunkmoss (2028) und sicherte sich damit den alleinigen ersten Platz, 300,- Preisgeld und den Landestitel. In den 7 Runden konnte der Spieler der gastgebenden Bremer SG fünfmal gewinnen, spielte einmal Unentschieden und musste nur einmal hinter sich greifen. Mit den so erzielten 5,5 Punkten fing er im letzten Moment den Bremen-Norder Lunkmoss ab, der vor dem letzten Durchgang allein in Führung lag und die besten Aussichten zu haben schien. Allerdings konnte dieser nicht simpel auf Remis spielen, da die Verfolger die bessere Feinwertung aufwiesen. So verdrängte ihn schließlich auch noch der punktgleiche Axel Buhrdorf (1917) dank besserer Buchholzzahl auf den dritten Platz. Übrigens ist der Vizemeister Buhrdorf, ebenfalls Spieler der Schachgesellschaft, als einziger im 35-köpfigen Turnierfeld ohne Niederlage geblieben - Chapeau!

 

Ein bemerkenswertes Turnier spielte auch der Werderaner Bernd Künitz (1757). Der Viertplatzierte erzielte ebenfalls 5 Punkte, landete acht Plätze vor seinem Setzranglistenplatz und errang damit auch den Ratingpreis in der Kategorie 1700-1799. Imposant! Weitere Ratingpreise, jeweils mit 100,- dotiert, gingen an Dr. B. Cronjäger (1677) vom Bremervörder SC, Michael Quaß (1571) und Jens Kardoeus (1435) (beide Werder Bremen). Indes konnte wieder einmal der unverwüstliche Manfred Hedke (1682) vom TuS Varrel den Nestorenpreis an sich reißen.

 

Alle Ergebnisse, Tabellen und Fotos hier!

AC

 

10.1.23: Lunkmoss oder Buchholz

 

Das Carl Carls Memorial ist auf der Zielgeraden! Die beste Ausgangsposition hat sich ELO-Favorit Gerhard Lunkmoss erarbeitet. Mit 5 Punkten thront er allein auf der Spitze und kann mit einem Sieg in der heutigen Schlussrunde alles klar machen. Hingegen kann bei einem Remis die Buchholzwertung den Ausschlag geben. Denn mit Axel Buhrdorf, Frank Peters und Bernd Künitz, der überraschend (?) Peter Pautz geschlagen hat, harren drei 4,5-ler in der Lauerstellung. Lunkmoss-Peters und Buhrdorf-Künitz heißen die Schlussbegegnungen, die den Titel unter sich ausmachen. Endgültiges Finale heute ab 17 Uhr!

Alle Ergebnisse wie immer hier. 

AC     

7.1.23: Vier gewinnt!

 

Die Verfolger haben nicht umsonst gehofft: tatsächlich mündete die Spitzenpaarung Buhrdorf-Simon in einem Unentschieden. Das war die Chance zum großen Anschluss, den sogleich mehrere Spieler genutzt haben. Back in business ist der inoffizielle Vizemeister Gerhard Lunkmoss, der nach dem Rücktritt Kolthoffs nun der ELO-Favorit ist und mit einem Sieg gegen Gerald Jung wieder ganz vorne mitmischt. Auch Frank Peters hat seinen Ausrutscher wieder ausgebügelt und ist mit einem vollen Punkt gegen seinen Vereinskollegen Hugh Ditmas ebenfalls wieder weit vorne. Und zu diesem "Vierer-Quartett" kommen noch zwei mit 3,5 (Peter Pautz und der unverwüstliche Bernd Künitz) sowie neun (!) mit 3 Punkten - das wird eine ganz enge Kiste!

 

Jens Kardoeus zeugte sich übrigens von seinem gestrigen Malheur gut erholt und schlug den rund 200-DWZ schwereren Hartmut Ficken.

 

Am Wochenende ist erstmal Verschnaufpause, ehe am Montag und Dienstag die beiden Schlussrunden auf die Kämpen warten.

 

Hier gehts zu den Ergebnissen!

AC   

Das heutige Foto aus unserem Schacharchiv zeigt eine der Bremer Senats-Medaillen, die Carl Carls als (mehrfacher) Bremer Meister verliehen bekam.

AC

6.1.23. Der etwas andere Favoritensturz

 

Leider musste nach der gestrigen Runde der bis dato Führende Siegmund Kolthoff aus gesundheitlichen Gründen vom Turnier zurücktreten. Dies ist natürlich bedauerlich, zumal Kolthoff auch in den letzten Auflagen stets ganz vorne dabei war. Gute Besserung von hier aus!

 

Das neue Spitzenduo bilden nun Axel Buhrdorf und Frank Simon, die jeweils 3,5 P. aus 4 aufweisen. Der BSGler beharkt sich heute mit dem Mahndorfer, indes die Verfolgergruppe auf deren  Punkteteilung warten, damit sich das Feld wieder schließt.

 

Dass Schach auch grausam sein kann, musste Jens Kardoeus bitter erfahren: in gewonnener Stellung gegen Michael Quaß vergaß er kurz vor der Zeitkontrolle die Uhr zu drücken und bemerkte dies erst, als die Zeit nicht mehr ausreichte, um die noch verbleibenden vier Züge aufs Brett zu bringen...

 

Ergebnisse wie immer hier!

AC      

5.1.23: Aus Acht werden Drei

 

Hui, da war gestern aber eine Menge los! Gleich 3 der 4 Spitzenpaarungen fanden einen Sieger. Kolthoff überspielte den Seniorenmeister von 2018 Ditmas, Buhrdorf ließ sich vom Favoritenschreck Hedke nichts ins Bockhorn jagen und Jung (darf der mit diesem Namen überhaupt mitspielen?), noch warmgespielt vom Silvester-Open, konnte sich gegen Peters durchsetzen.

 

Die Überraschung des Tages aber gelang Terese Wraga; die Spielerin des SV Osnabrück gewann mit einer DWZ von 1420 gegen Peter Schwenteck (SF Bremer Osten), der immerhin 1692 auf die Waage bringt! Alle Ergebnisse und weitere Paarungen anbei! 

AC

Der heutige Fund aus unserem Schacharchiv zeigt eine Seite aus Carls' Notzbüchern, in denen er seine Analysen festgehalten hat. Die dazu verwendete Kurzschrift hat er mit eigenen Kurzzeichen ergänzt, die Hanno Keller in aufwändiger Arbeit entschlüsselt hat.

AC

4.1.23: Acht mit zwei

 

Nach der zweiten Runde sind nur noch acht Spieler mit reiner Weste. Das größte Ausrufezeichen setzte dabei "Newcomer" und heimlicher Mitfavorit Peter Pautz (1866) mit seinem Sieg gegen den aktuellen Vizemeister Gerhard Lunkmoss (2028). Auch Manfred Hedke (1682) vom TuS Varrel - schon 2020 ein Favoritenschreck! -  zeigte wieder einmal seine Krallen und schlug den weitaus höher gesetzten Wolfgang Müller (1978) vom SK Bremen Nord. Und Siegmund Kolthoff (2042) hielt mit seinem Gewinn den Werderaner Dr. Irmin Meyer (1841) auf Distanz.

Dafür sorgte dessen Vereinskollege Michael Quaß (1571) mit dem vollen Punkt gegen den Bad Nauheimer Dr. Helmut Francke (1831) für Furore, derweil Friedrich Schmitz (1551) von der gastgebenden Schachgesellschaft eine kleine Überraschung gegen Hartmut Ficken (1625) aufs Brett brachte.

 

Ob sich in den heutigen Spitzenpaarungen - u.a. Hugh Ditmas-Kolthoff - jemand absetzen kann? Die Ergebnisse und Paarungen gibt es wie immer hier!

AC

1901-1918
Keller_BSG-Chronik_1901-1918_59-160.pdf
PDF-Dokument [75.6 MB]

Das heutige Fundstück aus unserem Schacharchiv betrifft das Jahr 1907 unserer von Hanno Keller zusammensgestellten Chronik. Im Herbst jenes Jahres tritt Carls der Bremer Schachgesellschaft bei, auf die er zuvor bereits in einigen Mannschaftskämpfen mit seinem vorigen Klub, dem Hannoverschen SK, getroffen war. Einfach ins Jahr 1907 vorblättern!

AC

3.1.22: Erste Runde mit ersten Überraschungen

 

Nach der offiziellen Begrüßung durch Klaus Rust-Lux, dem Vorsitzenden der Bremer SG, und Oliver Höpfner, dem Präsidenten des Landesschachbundes, ging es auch schon los. 35 Teilnehmer harrten der Auslosung der ersten Runde, in der es gleich zu kleinen und großen Überraschungen kam. Während sich die meisten Favoriten keine Blöße gaben, nahm Helmut Rose (DWZ 1521) dem über 300 Punkte gewichtigeren Dr. Helmut Francke (1831) erstmal den ganzen Punkt ab. Und auch die beiden Remisen von Horst-Dieter Fritsch (1503) gegen Harm Schröder (1712) sowie Teresa Wraga (1420) gegen Dr. Bernd Cronjäger (1677) lassen aufhorchen. Heute um 17 Uhr geht's weiter, die Paarungen finden sich hier!

AC

Die Schachspalte aus unserem Archiv zeigt die Partie von Carls gegen seinen Vereinskollegen Oskar Antze von der Meisterschaft von Deutschland 1934 in Bad Aachen, bei der Carls den Titel erlangen konnte; die Schachspalte erschien in der Badischen Presse am 20.5.1934.

AC

02.01.22: Carl Carls Memorial startet!

 

Heute startet um 17 Uhr das Carl Carls-Memorial! 36 Spielerinnen sind angemeldet, was in der 10jährigen Geschichte des Turniers Teilnahmerrekord bedeutet. Wir berichten hier zeitnah über die Ergebnisse und schmücken dies mit Carls-Fundstücken aus unserem Schacharchiv. Alles zum folgenden Bild findet sich z.B. im Link darunter:

AC

Andreas Calic: "Bild ohne Titel" (Text über Carl Carls), Weserkurier 30.11.2017
CC_Bild ohne Titel_WK_30112017.pdf
PDF-Dokument [482.4 KB]